Darf ich vorstellen? Ihre Kunden von morgen

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Manchmal staune ich nicht schlecht, wenn ich meine Kinder im Teenageralter beobachte.

Beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit sie mit digitalen Medien umgehen und sie sich clever zu Nutze machen. Infos sammeln, shoppen, connecten, liken, sharen – alles geht ihnen online leicht von der Hand.

Generation Z – geboren zwischen 1997 und 2003 – ist die erste Generation der True Digital Natives. Sie kennen keine Welt, in der man die Antwort auf fast jede Frage nicht einfach googlen kann. Ihre Idole sind YouTuber und Blogger, keine Sportler oder Filmstars wie zu meiner Zeit.

Stattdessen sind sie mit den schier unendlichen Nutzungsmöglichkeiten eines überall verfügbaren Internets aufgewachsen und haben sich in ihrem Tagesablauf absolut darauf eingelassen.

Damit wächst eine Generation heran, die ganz intuitiv innovativ, pragmatisch und zielorientiert ist.

Was aber bedeutet es für den Handel und die Konsumgüterindustrie, Generation Z als neue Zielgruppe ins Visier zu nehmen? Kennen die Unternehmen der Branche ihre Kunden von morgen überhaupt schon?

Eines scheint klar: Gen Z wird die Konsumgüterbranche gehörig aufmischen.

Eine aktuelle EY-Umfrage zeigt, dass unter den befragten Teenagern und jungen Erwachsenen der Generation Z bereits 49% mindestens einmal im Monat online shoppen – und das, obwohl die meisten altersbedingt noch nicht einmal eine eigene Kreditkarte besitzen. Darüber hinaus gaben sie an, im stationären Handel nur noch einkaufen zu gehen, wenn es bequemer sei als Online – etwa um Versandkosten zu sparen, weil der Versand zu lange dauert oder weil eben keine Kreditkarte vorhanden ist. Convenience ist hier das Stichwort.

Es ist nicht schwer vorstellbar, dass die Zahl der Onlinekäufe noch einmal merklich ansteigen wird, wenn diese Jugendlichen erst voll geschäftsfähig werden. Für Gen Z wird der Preis dabei übrigens nicht das alles dominierende Kaufkriterium sein: Die Nahtlosigkeit und Personalisierung des Einkaufserlebnisses gewinnen immer mehr an Stellenwert.

Meines Erachtens sollten Unternehmen sich daher jetzt eingehend mit Generation Z befassen, um diese attraktive Zielgruppe frühzeitig an sich zu binden.

Hierzu sind meiner Meinung nach zwei Punkte von elementarer Bedeutung:

  1. Verstehen Sie die Lebensumstände der Generation Z

Es ist wichtig zu verstehen, wie die Generation Z lebt und was sie umtreibt. Nur so können Sie Ihre Angebote optimal – und nicht nur „gut“ – auf diese anspruchsvolle Klientel zuschneiden.

  1. Bieten Sie den Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis

Bloß einen Onlineshop aufzusetzen, reicht nicht mehr aus. Erfolgreiche Unternehmen bieten ihren Kunden ein vernetztes Einkaufserlebnis über alle Kanäle an, das nahtlos, responsive und intuitiv steuerbar ist.

Was erwarten Sie von der Generation Z?

 

Ich freue mich auf die Diskussion mit Ihnen.

Ihr Thomas Harms


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