Trendschmiede Berlin – Die Handelslandschaft der Hauptstadt

Beautiful sunset in BerlinAnlässlich der Verleihung des EY-Unternehmerpreises „Entrepreneur of the Year“ war ich am letzten Wochenende in Berlin. Seit mittlerweile 20 Jahren verleiht EY den Award für besondere unternehmerische Leistung an erfolgreiche Unternehmer des gehobenen Mittelstands, frische Start-Ups und traditionsreiche Familienunternehmen.

Im Vorfeld dazu gab es in diesem Jahr ein Meet-up mit einer Reihe von Jungunternehmern, die unser Berliner Start-Up-Team ausgewählt hatte. Die Themengebiete der Start-Ups reichten von medizinischen Anwendungen bis hin zu Data Analytics. Besonders spannend fand ich die Idee von Navvis zur Digitalisierung von Innenräumen, quasi ein „Indoor-Navi“. Hier kann ich mir gerade für den Handel ganz vielfältige Anwendungen vorstellen.

Ich muss sagen, ich war begeistert vom Elan und Engagement der Gründer und von der Dynamik, die generell in puncto Unternehmergeist in Berlin herrscht.

Natürlich habe ich auch wieder die Gelegenheit genutzt, mir vor Ort die Handelslandschaft anzusehen. Meine erste Beobachtung war: die Stadt ist rappelvoll. Menschenmassen schieben sich durch die Haupteinkaufsstraßen. Im Bikini Berlin kann man sehen, dass das Konzept „Mall“ durchaus noch funktionieren kann. Dafür braucht es eine spannende Mischung von Läden abseits der omnipräsenten Mainstreambrands, kleine Pop-up-Stores mit originellen Produkten und dazu ein ansprechendes Gastroangebot.

Gut hat mir auch das Viertel rund um die Mulackstraße gefallen. Hier reiht sich ein Concept Store an den nächsten – Berlin hat das Modell offensichtlich für sich entdeckt. Ein gelungenes Beispiel ist für mich der Store im SoHo House. Er bietet eine Mischung aus Fashion, Musik, Style und Food an – garniert mit hipper Berliner Attitüde. Daneben ist mir der Type Hype Concept Store positiv aufgefallen: Buchstaben-Liebhaber finden hier unzählige Designprodukte rund um das Alphabet und können sich nach der Shoppingtour an der Store-eigenen Milchbar stärken.

Sie sehen schon, ich bin wirklich angetan von der Vielfalt der Handelskonzepte in Berlin. Berlin has it all. Nur in Berlin kann man auf einem Fleck die volle Bandbreite aller denkbaren Store-Formate entdecken. Es ist buchstäblich für jeden Geschmack etwas dabei, sei der auch noch so ausgefallen.

 

Markthalle Neun, Berlin

Vom preisbewussten Discountergänger bis zum konsequenten Bioshopper – in Berlin werden sie alle gleichermaßen gut bedient. Das ist mir in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg besonders bewusst geworden. Wo bitte, wenn nicht in Berlin, findet sich ein Marktplatz, auf dem ein Biobauer seine Produkte zwischen einer Austernbar und einem Aldi-Pop-up-Store anbietet? Das muss man wirklich gesehen haben.

Die Storetour in Berlin war ungemein inspirierend und ich freue mich sehr, dass das Consumer Goods Forum Berlin als Austragungsort für seinen nächsten Annual Summit ausgewählt hat. Im Juni 2017 wird Berlin also der Nabel der Konsumgüterwelt sein. Ich verrate schon mal so viel: EY hat einiges in Planung. Kommen lohnt sich also!

Ich freue mich auf die Diskussion mit Ihnen.

Ihr Thomas Harms

 


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