Der Konsument von morgen

Liebe Leser des EY Consumer Blog,

erinnern Sie sich noch an meinen Blog Post zu unserem Hackathon in Berlin im November letzten Jahres? Richtig, dort habe ich Ihnen gepredigt, wie die Zeit rennt. An dieser Stelle möchte ich gern anknüpfen. Die Zeit rennt – was heißt das für die Konsumgüterindustrie und die Handelswelt? Immer wieder hört man, dass die Konsumgüterbranche in einem revolutionären Transformationsprozess steckt. Doch was bedeutet das?
Auf dem Consumer Goods Forum in Berlin letzten Jahres hatten wir die Gelegenheit, intensive Gespräche mit den Entscheidern aus den Bereichen Konsum und Handel zu führen. Dabei sprachen wir viel über unseren kurz zuvor in unserem Point of View vorgestellten „Udo“. Der Fokus darin liegt auf dem Thema „Verkaufen im Jahr 2025“. Dazu haben wir sehr  positives Feedback erhalten – oder anders ausgedrückt: Wir haben damit bei unseren Kunden ins Schwarze getroffen. Die Frage danach, wie wir im Jahr 2025 und später handeln und konsumieren werden, beschäftigt die Branche fieberhaft.
Trotz – oder gerade wegen – des durchweg positiven Feedbacks zu unserem Point of View „Verkaufen im Jahr 2025“ habe ich mich mit unserem Anspruch bei EY nicht ausreichend informiert gefühlt: Wie sieht die Konsumgüterwelt von morgen aus? Das hat mein Team und mich darin bestärkt, weiter an der Thematik zu arbeiten.
Wie wird der Konsument von morgen im Jahr 2030 einkaufen, essen, arbeiten, spielen oder sich bewegen? Um eine Antwort auf die wesentlichen Entwicklungen der Zukunft zu bekommen, haben wir bei EY im Herbst 2017 das Programm „Future Consumer Now“ gestartet.

Key Visual

Wir haben internationale Industrieexperten, Futuristen und Analysten zusammengebracht und damit ein einzigartiges und unvergleichbares Zukunftsprogramm entwickelt. Hier gehen wir viel weiter als alle verfügbaren Studien und erinnern an einen echten Klassiker – nämlich den Roman 1984 von George Orwell. Frei nach dem Motto „The future is already here, but it is not evenly distributed “ haben sich in  Berlin drei Zukunftswelten herauskristallisiert, die Unternehmen heute helfen, sich auf morgen vorzubereiten. Dabei durften wir feststellen, dass unsere erarbeiteten Welten die vermehrte Nutzung von Daten als einen großen gemeinsamen Nenner teilen. Dennoch zeigte sich, dass unsere Grundthese von „Udo“ bestehen bleibt; jedoch werden sich Basic, Hunt und Spoil in deren Ausprägung ändern. Eins scheint sicher: Dinge des täglichen Lebens kommen quasi wie von Zauberhand an den Ort wo der Konsument sie braucht und selbstverständlich wird es weiter einen stationären Handel geben. Eben nur deutlich erlebnisorientierter. Diese und viele weitere spannenende Erkenntnisse aus Berlin möchte ich Ihnen gern an späterer Stelle ausführlich vorstellen.

Doch mit unseren bisher gewonnenen Erkenntnissen aus Berlin geben wir uns natürlich noch nicht zufrieden. Nach unserem Hackathon in Berlin veranstalten wir weitere Hackathons in vier globalen Megacities, um gemeinsam mit den Entscheidern der Branche das Tempo der gesellschaftlichen Veränderungen zu halten und sie auf die Zukunft vorzubereiten.

Seien Sie gespannt auf weitere Ergebnisse von unserer Reise in die Zukunft.

Ihr Thomas Harms


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